Beim Kauf eines neuen Smartphones spielen Kamera, Display, Leistung und Akkulaufzeit eine wichtige Rolle. Ein Punkt wird jedoch immer entscheidender: Wie lange erhält das Smartphone eigentlich noch Software- und Sicherheitsupdates?
Samsung hat seine Update-Politik in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Einige aktuelle Galaxy-Smartphones können über viele Jahre mit Aktualisierungen versorgt werden. Allerdings gilt nicht für jedes Samsung Galaxy automatisch derselbe Zeitraum.
Je nach Modell, Gerätegeneration und Zeitpunkt der Markteinführung kann sich die zugesagte Unterstützung deutlich unterscheiden. Ein Galaxy S, Galaxy Z oder Galaxy A kann deshalb ein anderes Update-Versprechen besitzen als ein äußerlich ähnlich modernes Samsung-Smartphone.
Wer sein Gerät möglichst lange verwenden möchte, sollte die Update-Dauer deshalb bereits vor dem Kauf berücksichtigen.
Warum sind Smartphone-Updates überhaupt so wichtig?
Ein Smartphone wird heute für wesentlich mehr verwendet als Telefonate und Nachrichten.
Banking, E-Mails, persönliche Fotos, Passwörter, Bezahldienste und teilweise geschäftliche Dokumente befinden sich auf dem Gerät. Entsprechend wichtig ist eine langfristige Softwarepflege.
Updates können unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Sie schließen Sicherheitslücken, beheben Fehler, verbessern die Kompatibilität mit Apps und können neue Funktionen hinzufügen.
Bei Samsung kommen zusätzlich Aktualisierungen der eigenen Benutzeroberfläche One UI hinzu.
Ein langer Update-Zeitraum kann deshalb erheblich dazu beitragen, dass ein Smartphone auch Jahre nach dem Kauf noch sinnvoll genutzt werden kann.
Samsung hat seine Update-Politik deutlich verbessert
Noch vor einigen Smartphone-Generationen waren lange Android-Updatezeiträume keine Selbstverständlichkeit.
Das hat sich inzwischen geändert.
Samsung gehört mittlerweile zu den Android-Herstellern, die für ausgewählte Geräte sehr lange Unterstützungszeiträume zusagen.
Besonders bei neueren Premium-Modellen wurde die Update-Dauer erheblich verlängert.
Allerdings sollte man genau auf die Formulierung für das konkrete Gerät achten. Ein aktuelles Update-Versprechen lässt sich nicht automatisch auf ältere Smartphones derselben Produktserie übertragen.
Galaxy-S-Serie: Besonders lange Unterstützung für Flaggschiffe
Die Galaxy-S-Serie bildet einen wichtigen Teil von Samsungs Premiumsegment.
Bei neueren Generationen setzt Samsung auf besonders lange Softwareunterstützung. Für ausgewählte aktuelle Modelle werden bis zu sieben Generationen von Betriebssystem-Upgrades und bis zu sieben Jahre Sicherheitsupdates zugesagt.
Das ist besonders interessant für Nutzer, die ihr Smartphone nicht nach zwei oder drei Jahren ersetzen möchten.
Ein leistungsfähiges Premium-Smartphone kann dadurch wesentlich länger aktuell bleiben.
Wer ein Galaxy-S-Modell kauft, sollte dennoch das konkrete Modell und dessen Veröffentlichungsjahr prüfen. Ältere Galaxy-S-Geräte wurden ursprünglich unter anderen Updatebedingungen veröffentlicht und erhalten deshalb nicht automatisch nachträglich dieselbe Unterstützung wie aktuelle Generationen.
Galaxy Z Fold und Galaxy Z Flip: Lange Updates auch für Foldables
Auch Samsungs faltbare Premium-Smartphones gehören bei neueren Generationen zu den Geräten mit besonders umfangreicher Softwareunterstützung.
Das ist gerade bei Foldables sinnvoll.
Galaxy-Z-Fold- und Galaxy-Z-Flip-Geräte gehören zu den technisch aufwendigeren und häufig hochpreisigen Smartphones des Herstellers. Viele Käufer möchten ein solches Gerät entsprechend lange verwenden.
Eine lange Softwareunterstützung sorgt dafür, dass die leistungsfähige Hardware nicht bereits nach wenigen Jahren aufgrund fehlender Betriebssystemaktualisierungen an Attraktivität verliert.
Galaxy-A-Serie: Die Mittelklasse holt deutlich auf
Besonders interessant ist die Entwicklung bei der Galaxy-A-Serie.
Lange Softwareunterstützung war früher vor allem ein Argument für teure Premium-Smartphones. Samsung hat längere Updatezeiträume inzwischen jedoch auch auf ausgewählte günstigere Modelle ausgeweitet.
Neuere Galaxy-A-Geräte können dadurch mehrere Jahre mit Betriebssystem- und Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden.
Bei ausgewählten neueren Modellen sind sogar bis zu sechs Generationen von Android- beziehungsweise One-UI-Upgrades sowie sechs Jahre Sicherheitsupdates vorgesehen.
Damit wird die Mittelklasse insbesondere für Nutzer interessanter, die ihr Smartphone lange behalten möchten.
Nicht jedes Galaxy A erhält gleich lange Updates
Genau hier entsteht allerdings häufig ein Missverständnis.
Die Bezeichnung Galaxy A allein verrät noch nicht, wie lange ein Smartphone unterstützt wird.
Innerhalb der Serie gibt es unterschiedliche Geräteklassen und Generationen. Ein neueres Galaxy-A-Modell kann deshalb ein deutlich längeres Update-Versprechen besitzen als ein älteres Gerät.
Auch zwei Smartphones, die preislich relativ nah beieinanderliegen, müssen nicht zwangsläufig denselben Supportzeitraum haben.
Deshalb sollte beim Kauf immer die offizielle Update-Zusage für das konkrete Modell geprüft werden.
Galaxy-M-Serie und andere günstigere Modelle
Samsung bietet neben der S-, Z- und A-Serie weitere Smartphones für unterschiedliche Märkte und Preisklassen an.
Bei günstigeren Geräten kann die zugesagte Update-Dauer kürzer ausfallen.
Auch hier verändert Samsung seine Richtlinien über die Jahre. Eine pauschale Aussage wie „Galaxy M erhält immer X Jahre Updates“ wäre deshalb zu ungenau.
Entscheidend sind Modell und Generation.
Wer ein preisgünstiges Samsung-Smartphone mehrere Jahre verwenden möchte, sollte die Update-Dauer deshalb genauso sorgfältig prüfen wie Kamera, Speicher oder Akkukapazität.
Betriebssystem-Update und Sicherheitsupdate sind nicht dasselbe
Beim Thema Smartphone-Updates werden häufig zwei unterschiedliche Arten von Aktualisierungen miteinander verwechselt.
Ein Betriebssystem- beziehungsweise One-UI-Upgrade bringt eine neue größere Softwaregeneration auf das Smartphone.
Dadurch können sich Design, Bedienung und Funktionen verändern. Teilweise kommen komplett neue Funktionen hinzu.
Ein Sicherheitsupdate verfolgt einen anderen Zweck.
Es soll bekannte Sicherheitslücken schließen und die Sicherheit des Geräts auf einem aktuellen Stand halten.
Ein Smartphone kann deshalb irgendwann keine großen Android-Upgrades mehr erhalten und trotzdem noch für einen bestimmten Zeitraum mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden.
Wie häufig kommen Sicherheitsupdates?
Auch die Häufigkeit der Sicherheitsupdates kann sich unterscheiden.
Neuere Premiumgeräte erhalten Aktualisierungen teilweise in kürzeren Abständen. Bei anderen Modellen können Updates beispielsweise quartalsweise erscheinen.
Mit zunehmendem Alter eines Smartphones kann sich der Aktualisierungsrhythmus ebenfalls verändern.
Ein Gerät muss deshalb nicht automatisch aus dem Support gefallen sein, nur weil nicht jeden Monat ein neues Update erscheint.
Samsung veröffentlicht Informationen darüber, welche Modelle aktuell in welchen Intervallen mit Sicherheitsupdates versorgt werden.
Warum bekommen nicht alle Samsung-Smartphones sieben Jahre Updates?
Auf den ersten Blick könnte man sich fragen, warum Samsung nicht einfach jedes neue Galaxy-Smartphone gleich lange unterstützt.
Dafür gibt es mehrere Gründe.
Die Entwicklung und Bereitstellung eines Betriebssystemupdates ist wesentlich komplexer, als lediglich eine neue Android-Version auf einem Smartphone zu installieren.
Samsung muss die Software an die jeweilige Hardware anpassen, Funktionen testen und sicherstellen, dass zentrale Komponenten weiterhin zuverlässig funktionieren.
Je mehr unterschiedliche Modelle unterstützt werden, desto größer wird dieser Aufwand.
Der Prozessor spielt bei langen Updatezeiträumen eine Rolle
Im Inneren eines Galaxy-Smartphones können unterschiedliche Prozessorplattformen zum Einsatz kommen.
Samsung verwendet je nach Gerät beispielsweise eigene Exynos-Chips oder Plattformen anderer Hersteller wie Qualcomm oder MediaTek.
Für eine langfristige Softwareunterstützung müssen zahlreiche Hardwarekomponenten weiterhin mit neuen Betriebssystemversionen zusammenarbeiten.
Dazu gehören unter anderem Grafik, Mobilfunk, Kamera, WLAN, Bluetooth und weitere Komponenten.
Deshalb ist auch die langfristige Unterstützung der zugrunde liegenden Hardwareplattform relevant.
Arbeitsspeicher und Leistung werden mit der Zeit wichtiger
Neue Softwareversionen bringen häufig zusätzliche Funktionen mit.
Dadurch können sich die Anforderungen an Prozessor und Arbeitsspeicher verändern.
Ein leistungsfähiges Smartphone besitzt häufig größere Reserven für zukünftige Funktionen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ein günstiges Smartphone zwangsläufig nach wenigen Jahren zu langsam wird.
Moderne Mittelklassegeräte sind mittlerweile sehr leistungsfähig. Gleichzeitig können Hersteller bestimmte Funktionen an die vorhandene Hardware anpassen oder einzelne besonders anspruchsvolle Features nur für leistungsfähigere Geräte anbieten.
Neue Android-Version bedeutet nicht automatisch alle neuen Funktionen
Auch wenn zwei Samsung-Smartphones dieselbe One-UI- oder Android-Version erhalten, müssen sie nicht zwangsläufig exakt denselben Funktionsumfang besitzen.
Einige Funktionen benötigen spezielle Hardware.
Das betrifft beispielsweise bestimmte Kameraoptionen, KI-Funktionen oder Funktionen, die besonders viel Rechenleistung voraussetzen.
Ein älteres Smartphone kann deshalb weiterhin ein aktuelles Betriebssystem besitzen, während einzelne neue Funktionen ausschließlich auf neueren Modellen verfügbar sind.
Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen langfristiger Softwareunterstützung und vollständiger Funktionsgleichheit.
Warum lange Updates beim Smartphone-Kauf immer wichtiger werden
Smartphones haben mittlerweile ein Leistungsniveau erreicht, bei dem ein jährlicher oder zweijähriger Austausch für viele Nutzer technisch nicht notwendig ist.
Ein gutes Smartphone kann problemlos mehrere Jahre genutzt werden.
Damit verändert sich auch die Bedeutung von Updates.
Wer sein Smartphone fünf oder sechs Jahre behalten möchte, profitiert deutlich stärker von einer langen Softwareunterstützung als jemand, der ohnehin alle zwei Jahre ein neues Gerät kauft.
Der zugesagte Updatezeitraum sollte deshalb insbesondere bei einer geplanten langen Nutzungsdauer in die Kaufentscheidung einfließen.
Ist ein Smartphone ohne neue Android-Version sofort veraltet?
Nein.
Das Ende der großen Android-Upgrades bedeutet nicht, dass das Smartphone am nächsten Tag unbrauchbar wird.
Viele Apps funktionieren weiterhin und das Gerät kann technisch problemlos arbeiten.
Wichtiger ist langfristig die Versorgung mit Sicherheitsupdates.
Je länger ein Gerät keine Sicherheitsaktualisierungen mehr erhält, desto größer kann das Risiko werden, dass neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr vom Hersteller geschlossen werden.
Gerade bei einem Smartphone, das für Banking, E-Mails oder andere sensible Anwendungen genutzt wird, sollte die Sicherheitsunterstützung deshalb berücksichtigt werden.
Sollte man ein Samsung sofort ersetzen, wenn der Support endet?
Auch hier gibt es keine pauschale Grenze.
Das Ende des Herstellersupports bedeutet zunächst, dass keine beziehungsweise keine regulären zugesagten Aktualisierungen mehr bereitgestellt werden.
Wie relevant dies für den einzelnen Nutzer ist, hängt von der Nutzung und dem weiteren Softwarezustand ab.
Wer ein Smartphone langfristig für sensible Anwendungen verwendet, sollte ein Gerät mit aktueller Sicherheitsunterstützung bevorzugen.
Beim Kauf eines gebrauchten Smartphones ist deshalb ebenfalls wichtig, wie viel des ursprünglichen Supportzeitraums noch übrig ist.
Updates können auch den Wiederverkaufswert beeinflussen
Ein Smartphone mit mehreren verbleibenden Jahren Softwareunterstützung kann für Gebrauchtkäufer attraktiver sein als ein vergleichbares Gerät kurz vor dem Supportende.
Der Updatezeitraum kann deshalb indirekt auch beim späteren Verkauf eine Rolle spielen.
Das gilt besonders bei hochpreisigen Smartphones, die häufig mehrere Besitzer durchlaufen.
Allerdings sind Softwareupdates nur ein Faktor. Zustand, Akkugesundheit, Speichergröße und äußere Beschädigungen beeinflussen den Gebrauchtwert ebenfalls.
Lange Softwareunterstützung macht den physischen Schutz wichtiger
Sieben Jahre Softwareunterstützung helfen wenig, wenn ein Smartphone bereits nach zwei Jahren aufgrund eines schweren Sturzschadens ersetzt werden muss.
Mit längeren Updatezeiträumen wird deshalb auch die physische Lebensdauer eines Smartphones wichtiger.
Displays und Kameras werden größer und Smartphone-Gehäuse bestehen häufig aus hochwertigen, aber teilweise empfindlichen Materialien.
Ein Sturz kann Display, Rückseite, Kameraglas oder Rahmen beschädigen.
Wer sein Galaxy mehrere Jahre verwenden möchte, sollte deshalb nicht nur auf Softwarepflege achten.
Eine passende Hülle kann das Galaxy im Alltag schützen
Eine passgenaue Smartphone-Hülle kann Rahmen und Rückseite vor Kratzern, Stößen und anderen alltäglichen Belastungen schützen.
Wichtig ist dabei, dass die Hülle tatsächlich für das konkrete Galaxy-Modell entwickelt wurde.
Schon innerhalb einer Modellgeneration können sich Abmessungen, Tastenpositionen und Kameramodule unterscheiden.
Eine Hülle für ein Galaxy S-Modell passt deshalb normalerweise nicht automatisch auf die Plus- oder Ultra-Version derselben Generation.
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Je nach Modell und persönlichen Anforderungen stehen unterschiedliche Designs und Schutzkonzepte zur Verfügung.
Ein zusätzlicher Displayschutz kann die Vorderseite ergänzend vor alltäglichen Kratzern und Beschädigungen schützen.
Gerade wenn ein Samsung-Smartphone aufgrund seiner langen Softwareunterstützung fünf, sechs oder sogar sieben Jahre verwendet werden soll, lohnt es sich, den Zustand des Geräts von Beginn an möglichst gut zu erhalten.
Worauf sollte man beim Kauf eines Samsung Galaxy achten?
Wer sein nächstes Smartphone lange nutzen möchte, sollte nicht nur den Kaufpreis vergleichen.
Neben Kamera, Akku, Display und Speicher sind einige Fragen zur Software besonders wichtig:
Wie viele Betriebssystem-Upgrades sind für dieses konkrete Modell zugesagt? Wie lange werden Sicherheitsupdates angeboten? Wann wurde das Smartphone veröffentlicht? Und wie viele Jahre des zugesagten Supportzeitraums verbleiben beim Kauf noch?
Der letzte Punkt ist besonders bei älteren oder stark reduzierten Smartphones wichtig.
Ein zwei Jahre altes Premiumgerät kann technisch hervorragend sein, hat aber bereits einen Teil seines ursprünglich zugesagten Supportzeitraums hinter sich.
Fazit: Bei Samsung entscheidet das konkrete Galaxy-Modell über die Update-Dauer
Samsung hat die Softwareunterstützung seiner Smartphones in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut.
Besonders neuere Galaxy-S- und Galaxy-Z-Modelle können sehr lange Updatezeiträume bieten. Auch ausgewählte Geräte der Galaxy-A-Serie erhalten mittlerweile eine umfangreiche Unterstützung, die früher hauptsächlich Premium-Smartphones vorbehalten war.
Trotzdem gilt nicht für jedes Samsung Galaxy dieselbe Update-Garantie.
Serie, Modellgeneration und Veröffentlichungszeitpunkt sind entscheidend. Wer sein Smartphone möglichst lange behalten möchte, sollte deshalb vor dem Kauf die offizielle Update-Zusage des konkreten Geräts überprüfen.
Lange Softwareunterstützung macht Smartphones nachhaltiger nutzbar und kann einen häufigen Gerätewechsel vermeiden. Damit die Hardware genauso lange durchhält wie die Software, sollte jedoch auch der physische Schutz nicht vernachlässigt werden.
Eine passende Smartphone-Hülle und ein geeigneter Displayschutz von ZITOCASES® können dazu beitragen, das Galaxy im täglichen Einsatz vor typischen Beschädigungen zu schützen und seinen guten Zustand möglichst lange zu erhalten.