Wie wichtig ist die Benutzeroberfläche beim Smartphone-Kauf wirklich?
Beim Kauf eines neuen Smartphones stehen häufig technische Daten im Mittelpunkt. Wie viele Megapixel besitzt die Kamera? Wie leistungsfähig ist der Prozessor? Wie viel Arbeitsspeicher und interner Speicher sind vorhanden? Und wie lange hält der Akku?
Diese Eigenschaften sind zweifellos wichtig. Im täglichen Gebrauch gibt es jedoch einen Faktor, mit dem Sie wesentlich häufiger in Berührung kommen: die Benutzeroberfläche.
Jedes Öffnen einer App, jede Einstellung, jede Benachrichtigung und jeder Wechsel zwischen Anwendungen erfolgt über die Software-Oberfläche des Smartphones. Selbst ein technisch hervorragend ausgestattetes Gerät kann deshalb auf Dauer enttäuschen, wenn die Bedienung nicht zu den eigenen Gewohnheiten passt.
Wer ein Smartphone mehrere Jahre verwenden möchte, sollte sich vor dem Kauf daher nicht nur mit der Hardware beschäftigen, sondern auch mit der Software.
Was ist die Benutzeroberfläche eines Smartphones?
Die Benutzeroberfläche umfasst vereinfacht gesagt alle Elemente, über die Sie mit dem Betriebssystem Ihres Smartphones interagieren.
Dazu gehören unter anderem Startbildschirm, App-Übersicht, Benachrichtigungen, Schnelleinstellungen, Systemeinstellungen, Widgets, Icons, Animationen und die Navigation innerhalb des Systems.
Auch Funktionen wie Gestensteuerung, Multitasking oder der Sperrbildschirm gehören zur täglichen Benutzererfahrung.
Bei einem Smartphone kann deshalb dieselbe grundlegende Funktion je nach Betriebssystem und Hersteller vollkommen unterschiedlich umgesetzt sein.
Warum sehen Android-Smartphones unterschiedlich aus?
Android bildet die technische Grundlage für Smartphones zahlreicher Hersteller. Trotzdem sehen Android-Geräte keineswegs alle gleich aus.
Hersteller können das Betriebssystem umfangreich anpassen und eigene Funktionen, Apps, Designs und Bedienkonzepte integrieren.
Samsung verwendet beispielsweise One UI, während andere Hersteller eigene Android-Oberflächen beziehungsweise Softwareplattformen anbieten.
Dadurch kann sich ein Wechsel zwischen zwei Android-Marken überraschend deutlich anfühlen.
Positionen von Einstellungen können sich verändern, Menüs anders aufgebaut sein und bestimmte Funktionen nur bei einzelnen Herstellern vorhanden sein.
Android ist deshalb nicht gleich Android.
Bei Apple funktioniert das Prinzip anders
Apple entwickelt sowohl das iPhone als auch das darauf eingesetzte iOS.
Hardware und Betriebssystem stammen damit aus demselben Ökosystem.
Das ermöglicht eine vergleichsweise einheitliche Benutzererfahrung innerhalb der unterstützten iPhone-Modelle.
Wer von einem älteren auf ein neueres iPhone wechselt, findet sich deshalb normalerweise schnell zurecht.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass iOS für jeden Nutzer die bessere Benutzeroberfläche besitzt.
Ob eine Oberfläche als angenehm empfunden wird, hängt stark von persönlichen Gewohnheiten und Anforderungen ab.
Die Benutzeroberfläche verwenden Sie jeden Tag
Ein neuer Prozessor kann gegenüber seinem Vorgänger deutlich leistungsfähiger sein. Bei alltäglichen Aufgaben fällt dieser Unterschied aber möglicherweise nur selten auf.
Die Benutzeroberfläche erleben Sie dagegen permanent.
Sie sehen sie bereits beim Entsperren des Smartphones.
Anschließend öffnen Sie darüber Apps, beantworten Nachrichten, ändern die Displayhelligkeit, kontrollieren Benachrichtigungen oder wechseln zwischen verschiedenen Anwendungen.
Kleine Unterschiede in der Bedienung wiederholen sich dadurch teilweise hunderte Male am Tag.
Eine Funktion, die umständlich erreichbar ist, kann deshalb langfristig störender sein als ein kleiner Unterschied bei der Prozessorleistung.
Übersichtliche Menüs können viel Zeit sparen
Eine gute Benutzeroberfläche sollte wichtige Funktionen schnell erreichbar machen.
Das gilt besonders für Einstellungen, die regelmäßig verändert werden.
WLAN, Bluetooth, mobile Daten, Bildschirmhelligkeit oder Energiesparfunktionen sollten sich möglichst unkompliziert bedienen lassen.
Auch eine gute Suchfunktion innerhalb der Einstellungen kann hilfreich sein.
Moderne Smartphones besitzen mittlerweile so viele Optionen, dass selbst erfahrene Nutzer nicht jede Einstellung auf Anhieb finden.
Eine logisch aufgebaute Software kann deshalb einen erheblichen Unterschied bei der täglichen Nutzung machen.
Flüssige Bedienung hängt nicht nur vom Prozessor ab
Wie schnell sich ein Smartphone anfühlt, wird häufig direkt mit seinem Prozessor verbunden.
Die tatsächliche Benutzererfahrung ist jedoch komplexer.
Auch die Softwareoptimierung, Animationen, Speicherverwaltung und Hintergrundprozesse beeinflussen, wie flüssig ein Smartphone reagiert.
Ein leistungsfähiger Prozessor bietet eine gute Grundlage. Ist die Software jedoch schlecht abgestimmt, kann sich das Gerät trotzdem weniger flüssig anfühlen.
Umgekehrt kann ein gut optimiertes Smartphone mit Mittelklasse-Hardware bei normalen Alltagsaufgaben ausgesprochen schnell reagieren.
Auch das Display beeinflusst das Gefühl der Benutzeroberfläche
Software und Display arbeiten unmittelbar zusammen.
Besonders deutlich wird das bei der Bildwiederholrate.
Ein Smartphone mit 90 oder 120 Hz kann Animationen und Scrollbewegungen flüssiger darstellen als ein klassisches 60-Hz-Display.
Dadurch kann sich die gesamte Benutzeroberfläche schneller und direkter anfühlen, obwohl die reine Prozessorleistung unverändert bleibt.
Wer großen Wert auf eine flüssige Bedienung legt, sollte deshalb sowohl die Software als auch das verwendete Display berücksichtigen.
Animationen machen einen größeren Unterschied als gedacht
Beim Öffnen und Schließen von Apps, Wechseln zwischen Menüs oder Entsperren des Smartphones werden zahlreiche Animationen dargestellt.
Gut abgestimmte Animationen können Übergänge angenehm und natürlich erscheinen lassen.
Zu lange oder schlecht optimierte Animationen können dagegen den Eindruck vermitteln, dass ein Smartphone langsam reagiert.
Das zeigt, warum sich zwei Geräte mit ähnlicher Hardware im Alltag unterschiedlich schnell anfühlen können.
Nicht jede wahrgenommene Geschwindigkeit lässt sich anhand eines Benchmark-Wertes erklären.
Einfache Bedienung oder maximale Anpassbarkeit?
Bei der Benutzeroberfläche gibt es keinen Ansatz, der für jeden Nutzer ideal ist.
Manche Menschen möchten ihr Smartphone möglichst unkompliziert verwenden.
Sie bevorzugen übersichtliche Menüs und möglichst wenige zusätzliche Einstellungen.
Andere Nutzer möchten nahezu jeden Bereich individualisieren.
Dazu können unterschiedliche Startbildschirme, Widgets, Icon-Designs, Themes, Gesten oder umfangreiche Multitasking-Funktionen gehören.
Android bietet grundsätzlich zahlreiche Möglichkeiten zur Personalisierung, wobei der tatsächliche Funktionsumfang je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen kann.
Wie wichtig ist der Startbildschirm?
Der Startbildschirm gehört zu den Bereichen, die Nutzer besonders häufig sehen.
Deshalb kann dessen Gestaltung einen erheblichen Einfluss auf den Bedienkomfort haben.
Apps sollten sinnvoll angeordnet werden können und häufig verwendete Funktionen schnell erreichbar sein.
Widgets ermöglichen es zusätzlich, Informationen direkt auf dem Startbildschirm anzuzeigen.
So können beispielsweise Kalendertermine, Wetterinformationen, Akkustände oder andere Inhalte sichtbar sein, ohne zunächst eine App öffnen zu müssen.
Welche Möglichkeiten zur Gestaltung bestehen, hängt vom jeweiligen Betriebssystem und Hersteller ab.
Die Benachrichtigungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden
Benachrichtigungen gehören zu den meistgenutzten Funktionen eines Smartphones.
Messenger, E-Mail, Banking, Lieferdienste, soziale Netzwerke und zahlreiche andere Apps senden regelmäßig Informationen.
Eine gute Benutzeroberfläche sollte deshalb Möglichkeiten bieten, diese Benachrichtigungen sinnvoll zu verwalten.
Nutzer sollten beispielsweise entscheiden können, welche Apps Benachrichtigungen senden dürfen und welche Hinweise besonders wichtig sind.
Je besser diese Funktionen organisiert sind, desto leichter lässt sich verhindern, dass wichtige Informationen zwischen zahlreichen unwichtigen Meldungen untergehen.
Multitasking kann für intensive Nutzer entscheidend sein
Wer sein Smartphone beruflich oder besonders intensiv verwendet, sollte auch die Multitasking-Funktionen berücksichtigen.
Der schnelle Wechsel zwischen Apps gehört inzwischen zum Standard.
Darüber hinaus bieten manche Smartphones zusätzliche Möglichkeiten, beispielsweise mehrere Anwendungen gleichzeitig auf dem Bildschirm darzustellen.
Auf großen Displays oder faltbaren Smartphones können solche Funktionen besonders interessant sein.
Wer dagegen hauptsächlich telefoniert, Nachrichten schreibt und soziale Netzwerke verwendet, benötigt umfangreiche Multitasking-Funktionen möglicherweise kaum.
Einhandbedienung wird bei großen Smartphones wichtiger
Smartphone-Displays sind über die vergangenen Jahre deutlich größer geworden.
Dadurch lassen sich zwar mehr Inhalte darstellen, gleichzeitig wird die Bedienung mit einer Hand schwieriger.
Eine durchdachte Benutzeroberfläche kann dieses Problem zumindest teilweise reduzieren.
Bedienelemente können beispielsweise stärker in den unteren Bildschirmbereich verschoben werden, damit sie mit dem Daumen leichter erreichbar sind.
Zusätzliche Einhandmodi können die Bedienfläche temporär verkleinern.
Wer ein besonders großes Smartphone kaufen möchte, sollte deshalb ausprobieren, wie komfortabel sich die jeweilige Oberfläche mit einer Hand bedienen lässt.
Vorinstallierte Apps können die Benutzererfahrung beeinflussen
Ein weiterer Unterschied zwischen Smartphone-Herstellern betrifft vorinstallierte Anwendungen.
Manche Geräte werden mit zahlreichen zusätzlichen Apps ausgeliefert.
Einige davon können praktisch sein, andere werden möglicherweise überhaupt nicht benötigt.
Problematisch kann es werden, wenn unerwünschte Anwendungen nicht oder nur eingeschränkt entfernt werden können.
Wer eine möglichst aufgeräumte Benutzeroberfläche bevorzugt, sollte deshalb vor dem Kauf prüfen, welche Apps standardmäßig installiert sind und wie stark sich das System anpassen lässt.
Werbung innerhalb der Software kann störend sein
Je nach Hersteller, Region und Gerätemodell können zusätzliche Empfehlungen oder werbliche Inhalte innerhalb bestimmter System-Apps beziehungsweise Softwarebereiche erscheinen.
Für Nutzer, die eine möglichst ruhige und aufgeräumte Benutzeroberfläche bevorzugen, kann dies relevant sein.
Vor dem Smartphone-Kauf lohnt es sich deshalb, nicht ausschließlich Produktbilder des Startbildschirms anzusehen.
Ausführliche Tests und Videos zur tatsächlichen Software können einen wesentlich besseren Eindruck vermitteln.
Updates verändern die Benutzeroberfläche über die Jahre
Eine Benutzeroberfläche bleibt während der Lebensdauer eines Smartphones nicht zwangsläufig gleich.
Neue Betriebssystemversionen können das Design verändern und zusätzliche Funktionen integrieren.
Auch Menüs können umstrukturiert werden.
Wer sein Smartphone mehrere Jahre verwenden möchte, sollte deshalb ebenfalls darauf achten, wie lange der Hersteller Softwareupdates bereitstellt.
Eine lange Updateversorgung verbessert nicht nur die Sicherheit, sondern kann dafür sorgen, dass ein Gerät über Jahre hinweg neue Funktionen erhält.
Eine gute Oberfläche sollte nicht unnötig viel Energie verbrauchen
Software kann ebenfalls Einfluss auf die Akkulaufzeit haben.
Apps und Dienste, die dauerhaft im Hintergrund arbeiten, benötigen Energie.
Hersteller verwenden deshalb unterschiedliche Systeme zur Verwaltung von Hintergrundaktivitäten.
Eine sehr aggressive Einschränkung kann zwar Energie sparen, gleichzeitig aber beispielsweise dazu führen, dass bestimmte Apps Benachrichtigungen verspätet anzeigen.
Eine gute Softwareabstimmung versucht deshalb, Akkulaufzeit und zuverlässige Hintergrundfunktionen miteinander zu verbinden.
Datenschutz und Berechtigungen gehören ebenfalls zur Benutzeroberfläche
Auch Datenschutzfunktionen sollten leicht verständlich erreichbar sein.
Moderne Smartphones erlauben umfangreiche Einstellungen für Kamera, Mikrofon, Standort und andere Berechtigungen.
Eine gute Benutzeroberfläche sollte transparent anzeigen, welche Apps auf bestimmte Funktionen zugreifen dürfen.
Nutzer sollten Berechtigungen möglichst unkompliziert überprüfen und verändern können.
Gerade weil Smartphones zahlreiche persönliche Informationen enthalten, wird dieser Bereich zunehmend wichtiger.
Wie findet man vor dem Kauf heraus, ob eine Benutzeroberfläche gefällt?
Technische Daten helfen hierbei nur begrenzt.
Am besten lässt sich eine Benutzeroberfläche beurteilen, indem das Smartphone selbst ausprobiert wird.
Bereits wenige Minuten können einen guten ersten Eindruck vermitteln.
Öffnen Sie die Einstellungen, wechseln Sie zwischen mehreren Apps, ziehen Sie die Schnelleinstellungen herunter und testen Sie die Kamera-App.
Auch das Schreiben mit der Bildschirmtastatur und die Gestensteuerung sind interessant.
Wer das Smartphone nicht persönlich ausprobieren kann, findet in ausführlichen Videos häufig einen realistischeren Eindruck als auf offiziellen Produktbildern.
Ein Wechsel des Herstellers kann gewöhnungsbedürftig sein
Wer jahrelang Smartphones derselben Marke verwendet hat, kennt deren Bedienlogik meist sehr genau.
Beim Wechsel zu einem anderen Hersteller können selbst einfache Aufgaben zunächst ungewohnt wirken.
Das bedeutet nicht automatisch, dass die neue Benutzeroberfläche schlechter ist.
Viele Abläufe wurden lediglich anders gelöst.
Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit können neue Bedienkonzepte sogar angenehmer erscheinen.
Wer allerdings überhaupt keine Lust auf eine Umgewöhnung hat, sollte diesen Faktor bereits vor dem Wechsel berücksichtigen.
Sollte die Benutzeroberfläche wichtiger sein als die Hardware?
Das hängt davon ab, welche Hardware miteinander verglichen wird.
Ein langsames Smartphone wird nicht allein durch eine hervorragende Benutzeroberfläche zu einem leistungsfähigen Gerät.
Sobald mehrere Modelle jedoch genügend Leistung für die eigenen Anforderungen besitzen, gewinnt die Software deutlich an Bedeutung.
Dann können Bedienkomfort, Updateversorgung, Anpassungsmöglichkeiten und Stabilität wichtiger sein als ein kleiner Unterschied bei Prozessor oder Benchmark-Ergebnissen.
Gerade bei Smartphones, die täglich mehrere Stunden verwendet werden, sollte die persönliche Präferenz nicht unterschätzt werden.
Auch die physische Bedienung gehört zum Gesamterlebnis
Die Benutzererfahrung endet nicht beim Display.
Tasten, Abmessungen, Gewicht und Oberfläche des Smartphones beeinflussen ebenfalls, wie angenehm sich das Gerät verwenden lässt.
Eine gute Software kann beispielsweise eine schlechte Erreichbarkeit bestimmter Tasten nicht vollständig ausgleichen.
Umgekehrt kann ein hervorragend verarbeitetes Smartphone im Alltag frustrieren, wenn die Software nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.
Das beste Nutzererlebnis entsteht deshalb durch das Zusammenspiel von Hardware und Software.
Die richtige Handyhülle sollte die Bedienung nicht beeinträchtigen
Auch eine Schutzhülle beeinflusst die tägliche Bedienung.
Sie sollte das Smartphone sicher umschließen, ohne wichtige Funktionen unnötig einzuschränken.
Tasten sollten weiterhin komfortabel bedienbar sein und Aussparungen für Lautsprecher, Mikrofone und Ladeanschlüsse müssen zum jeweiligen Smartphone-Modell passen.
Auch der Kamerabereich sollte entsprechend berücksichtigt werden.
Eine gute Hülle kann außerdem die Griffigkeit eines Smartphones verändern und dadurch insbesondere bei größeren Geräten für eine angenehmere Handhabung sorgen.
Passgenaue Smartphone-Hüllen von ZITOCASES®
Bei ZITOCASES® finden Sie passgenaue Handyhüllen und Schutzzubehör für zahlreiche aktuelle Smartphone-Modelle.
Dabei sollte eine Hülle nicht nur optisch zum Gerät passen, sondern dessen tägliche Bedienbarkeit möglichst erhalten.
Passende Aussparungen und auf das jeweilige Modell abgestimmte Bereiche für Tasten und Kameras tragen dazu bei, dass wichtige Funktionen weiterhin komfortabel verwendet werden können.
So lassen sich Softwarekomfort und physischer Schutz miteinander verbinden, ohne dass die Benutzerfreundlichkeit des Smartphones unnötig eingeschränkt wird.
Fazit: Die Benutzeroberfläche sollte beim Smartphone-Kauf nicht unterschätzt werden
Die Benutzeroberfläche gehört zu den wichtigsten Eigenschaften eines Smartphones, obwohl sie sich nur schwer mit einer einzelnen Zahl vergleichen lässt.
Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Kamera lassen sich problemlos in technischen Tabellen gegenüberstellen. Ob sich ein Smartphone angenehm bedienen lässt, zeigt sich dagegen erst bei der tatsächlichen Nutzung.
Eine gute Benutzeroberfläche sollte übersichtlich, flüssig und stabil sein. Gleichzeitig sollte sie zu den persönlichen Anforderungen passen.
Manche Nutzer bevorzugen möglichst einfache Systeme, andere möchten zahlreiche Funktionen individuell konfigurieren.
Deshalb gibt es nicht die eine perfekte Smartphone-Oberfläche für jeden.
Wer vor dem Kauf nicht nur Kamera, Akku und Prozessor vergleicht, sondern auch Software, Bedienkonzept und Updateversorgung berücksichtigt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, ein Smartphone zu finden, mit dem er auch nach mehreren Jahren noch gerne arbeitet.
Denn letztlich nützt selbst die beste Hardware wenig, wenn Sie sich jeden Tag über die Bedienung Ihres Smartphones ärgern.